Bericht Jugendwoche 2020

Vom 19.10.2020 bis zum 24.10.2020 fand die kreisweite Jugendwoche im Landkreis Ludwigburg statt. Auch im Jugendhaus B15 konnten einige Workshops veranstaltet werden. Unter Einhaltung aller aktuellen Hygieneregelungen konnten Kinder und Jugendliche an drei verschiedenen Angeboten teilnehmen. Der vierte Workshop, der für mittwochs geplant war, musste aus gesundheitlichen Gründen leider von der Referentin abgesagt werden.

„Ich bin so froh, dass ich ein Mädchen bin“

Die Jugendwoche startete im Jugendhaus B15 mit einem Angebot speziell für die Besucherinnen des Hauses. Bei „Ich bin so froh, dass ich ein Mädchen bin“ haben sich die Teilnehmerinnen gemeinsam mit Referentin Martina Spröhnle damit auseinander gesetzt, was es ausmacht, ein Mädchen zu sein. Es wurden sowohl positive Aspekte beleuchtet, als auch die Unterschiedlichkeiten zwischen Mädchen und Jungen herausgearbeitet. In verschiedenen kleinen Spielen wurden mädchenspezifische Themen besprochen, die bei den Teilnehmerinnen ein Bewusstsein für ihr Dasein als Mädchen geschaffen haben. Im gemeinsamen Gespräch in der Gruppe konnten persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden.
Die Inhalte des Workshops werden in Zukunft zusätzlich in die schon bestehende Mädchenpädagogik des Jugendhauses einfließen, um das Selbstbewusstsein der Besucherinnen zu stärken.

„Pizzaworkshop“

Am Dienstag kam Referent Tobias Maucher mit seinem mobilen Pizzaofen ins Jugendhaus B15. Ursprünglich geplant war der Workshop als eine Reihe von verschiedenen vorbereitenden Tätigkeiten für die einzelnen Pizzen. So wird im Normalfall der Pizzaofen von den Jugendlichen selber angemacht. Das Holz, auf dem die Pizzen gebacken werden, wird von den Jugendlichen eigenständig zurecht gesägt. Der Teig und die Beläge werden von den Kindern und Jugendlichen gemacht. Diese Art der Zusammenarbeit hätte das Gruppengefühl der Teilnehmer*innen gestärkt, gleichzeitig hätten die einzelnen Kinder und Jugendlichen ihre persönlichen Kompetenzen in den verschiedenen Bereichen erweitern und ausbauen können.
Auf Grund der aktuellen Situation musste das Konzept des Workshops dahingehend angepasst werden, dass einzelne Jugendliche den bereits vorbereiteten Teig ausgerollt haben und ihn mit selbstgewählten jedoch schon portionierten Zutaten belegen konnten. Trotz dieser eingeschränkten Durchführung hat es den Teilnehmer*innen großen Spaß gemacht, ihr Essen selber zuzubereiten und anschließend zu verzehren. Sie konnten sich mit dem Prozess des Kochens dem Thema Ernährung allumfassend auseinander setzen. So konnte der Pizzaworkshop auch mit abgewandeltem Konzept als Erfolg verbucht werden.

„Intuitives Bogenschießen“

Am Donnerstag fand der Workshop von Sven Altmann im Regenrückhaltebecken statt. Beim „Intuitiven Bogenschießen“ ging es darum, dass die Teilnehmer*innen lernen, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Die Bogen waren nicht mit einer Zielvorrichtung ausgestattet, so waren die Kinder und Jugendlichen darauf angewiesen, intuitiv auf verschiedene Dinge wie Luftballons und Scheiben zu zielen. Der Platz wurde weiträumig abgesichert, damit die Teilnehmer*innen gefahrlos mit Pfeil und Bogen schießen konnten. Bei den einzelnen Kindern und Jugendlichen konnten schon nach kurzer Zeit Fortschritte festgestellt werden. Sie wurden immer sicherer im Umgang mit den Geräten und obendrein immer zielsicherer. Diese kleinen Erfolgserlebnisse motivierten sie, weiter auf ihr Bauchgefühl zu hören und es immer weiter zu probieren.

An dieser Stelle möchte das gesamte Jugendhausteam den Kolleg*innen der Kreisjugendpflege nochmal einen großen Dank für die Organisation der Jugendwoche aussprechen. Wir freuen uns schon auf die Nächste!

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